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Pressemitteilung zum 01.März.2016









Presseinformation vom 01.03.16

Stellungnahme der Wählergemeinschaft DIE.LINKE Eschborn zur Entwicklung um die Deutsche Börse AG


2015 hat die Deutsche Börse AG nach vorläufigen Zahlen bei Nettoerlösen von knapp 2,4 Milliarden Euro einen Gewinn (!) vor Steuern in Höhe von fast einer Milliarde Euro erzielt - eine „Gewinnmarge“ von stolzen 40 Prozent. Die gesamten Steuern, also inklusive der Körperschaftssteuer und der Gewerbesteuer, lagen bei 249 Mio, der Nettogewinn bei gut 700 Mio Euro. Mit dem nun angestrebten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) strebt die Börse offensichtlich nach noch mehr.


Wenn die Deutsche Börse mit der LSE fusioniert und darüber hinaus den Hauptsitz des fusionierten Unternehmens in London ansiedeln will, könnte das erhebliche Folgen für Eschborn und für den Main-Taunus-Kreis haben. Die Börse ist immerhin der wichtigste Gewerbesteuerzahler in Eschborn und trägt damit auch zur Finanzierung des Kreishaushaltes bei. Welche Höhe diese Einnahmen haben, unterliegt dem Steuergeheimnis, es dürfte sich aber um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag handeln.


Normalerweise werden solche internationalen Zusammenschlüsse getätigt, um Synergieeffekte zu erzielen, Arbeitsplätze wegzurationalisieren und nicht zuletzt auch um „die Steuern zu optimieren“, also Gewinne dorthin zu verlagern, wo sie möglichst geringen Steuern unterliegen.


Erst vor gerade einmal 8 Jahren hat die Börse ihren Umzug aus Frankfurt ins Gewerbesteuerparadies Eschborn verkündet und dadurch einen zweistelligen Millionenbetrag Steuern gespart, die damit für höhere Dividenden statt für die Finanzierung der Infrastruktur des Ballungsraum zur Verfügung standen.


Die jetzige Entwicklung, die im Detail noch gar nicht einzuschätzen ist, gibt in der der Tat Anlass zur Sorge betreffend hiesiger Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Einen neuen Arbeitskreis unter der Überschrift „so bleibt doch bitte hier bei uns“ zu gründen, auch wenn er sich jetzt Task-Force nennt wie von der SPD vorgeschlagen, dürfte allerdings kaum hilfreich sein und bei der Deutschen Börse keinen gewichtigen Eindruck hinterlassen.


Darüber hinaus ist der Vorgang ein weiteres Argument dafür, dass der Finanzlobbyverein Frankfurt Finance e.V. wenig hilfreich ist und die jährlichen 75.000 EUR Mitgliedsbeitrag eingespart werden sollten. Die Höhe dieses Betrags dürfte in etwa das Äquivalent der jährlichen Kosten für ein bis 2 sichere Arbeitsplätze in unserer Stadtverwaltung sein.


Fraktion DIE LINKE.Eschborn


Thomas Matthes Martin F. Herndlhofer

Right Column









Presseinformation vom 22.02.16



Beim Informationsstand der Wählergemeinschaft DIE LINKE Eschborn im Rahmen des Eschborner Wochenmarktes auf dem Rathausplatz am Mittwoch, dem 02.03.16, wird anwesend sein


Christine Buchholz MdB


Die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE unterstützt uns im Kommunalwahlkampf. Sie steht den Bürgerinnen und Bürgern von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr für Fragen und Diskussionen zur Verfügung






Fraktion DIE LINKE.Eschborn


Thomas Matthes Martin F. Herndlhofer

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